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Mannschaften :: HSV Hamburg


Mannschaftsfoto HSV Handball 2010/11

Hinten von links: Trainer Martin Schwalb, Marcin Lijewski, Pascal Hens, Igor Vori, Krzysztof Lijewski, Physiotherapeut Niklas Albers

Mitte von links: Co-Trainer Goran Stojanovic, Matthias Flohr, Marcel Schliedermann, Torsten Jansen, Bertrand Gille, Guillaume Gille, Sportlicher Leiter Christian Fitzek, Betreuer Mirko Großer

Vorne von links: Michael Kraus, Domagoj Duvnjak, Hans Lindberg, Johannes Bitter, Per Sandström, Blazenko Lackovic, Stefan Schröder

Der HSV Hamburg wurde ursprünglich 1999 als HSV Lübeck gegründet und bildete zunächst mit dem VfL Bad Schwartau eine Spielgemeinschaft in der ersten Bundesliga. Mit der Auflösung der Spielgemeinschaft 2002 ging die Lizenz an den HSV (Handballsportverein), der seinen Namen in HSV Hamburg wechselte und nach Hamburg umzog. In der Bundesliga spielte der Verein fortan als HSV Hamburg und nutzte über einen Lizenzvertrag mit dem Hamburger SV dessen bekannte Raute zu Marketingzwecken.

Obwohl vielfach verwechselt handelt es sich jedoch beim Hamburger SV und beim HSV Hamburg um zwei getrennte Vereine. Seit 2008 kooperieren diese beiden Vereine jedoch unterhalb des Profisports mit einer Spielgemeinschaft im Breiten- und Jugendsport. Die Spielgemeinschaft läuft als SG HSV Handball auf und ist der Grund für die Verleihung des Jugendzertifikates an den HSV Hamburg.

Der HSV Hamburg hatte in der zweitgrößten deutschen Stadt zunächst einen schwierigen Stadt und wurde von der Bevölkerung nur schleppend angenommen. Mehrfach stand der Club vor dem finanziellen Aus, insbesondere die Lizenzerteilung für die Saison 2004/05 warf zahlreiche Fragezeichen auf. Die Situation stabilisierte sich mit dem Engagement des Mäzen Andreas Rudolph, der Unternehmer aus der Gesundheitsbranche investiert seither jährlich einen siebenstelligen Betrag. Das erklärte Ziel des Vereinspräsidenten ist aber den Club schrittweise auf wirtschaftlich breitere Füße zu stellen und von ihm unabhängig zu machen.

In den vergangenen Jahren holte der HSV Hamburg sportlich und finanziell zum dominanten THW Kiel auf, bislang gelang es ihm aber nicht die Deutsche Meisterschaft zu gewinnen. Der erste bedeutsame Titelgewinn gelang 2006 mit dem DHB-Pokalsieg in der heimischen O2-World (damals noch Color Line Arena). Ihm Jahr darauf gelang der größte sportliche Erfolg mit dem Gewinn des Europapokals der Pokalsieger. 2010 wurde zum zweiten Mal der DHB-Pokal gewonnen, daneben war der HSV Hamburg bereits drei Mal im Supercup erfolgreich.

Erfolge:

Europapokal der Pokalsieger 2007
DHB-Pokalsieger 2006, 2010
Supercupsieger 2004, 2006, 2009


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